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Konzeptionelle Besonderheiten

Selbsteinschätzung

Die Selbsteinschätzung eines Schülers oder einer Schülerin ist für die Ausbildung der Fähigkeit, den eigenen Lernprozess selbstständig zu planen und zu bewerten, von großer Bedeutung. Um eine solche Selbsteinschätzung auszubilden, werden regelmäßig Lerngespräche geführt, die der Reflexion dienen und Voraussetzung für die weitere Planung sind. ( vgl. Kapitel 7) Auch im Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler an eine Feedbackkultur herangeführt.


Kompetenzüberprüfung

Die Ankerpunkte des eigenaktiven Lernens mit Hilfe der Kompetenzraster sind die Lernzielüberprüfungen, zu denen sich die Schülerinnen und Schüler nach Selbsteinschätzung anmelden. So kann der Lernstoff in einem individuellen Lerntempo erworben werden. Des Weiteren führen alle Schülerinnen und Schüler ein Logbuch zur Dokumentation ihrer Tätigkeiten und ihrer Lernfortschritte. Lerntagebücher und Präsentationen fließen ebenfalls in die Bewertung ein.

Lernentwicklungsgespräche

Lernentwicklungsgespräche finden quartalsmäßig statt und werden als Ziel- und Bilanzgespräche verstanden. Sie sind eine Zusammenfassung der regelmäßigen Lernberatungen, der dokumentierten Lernergebnisse und Kompetenzüberprüfungen.


Kriterienzeugnisse

Die Kompetenzerwartungen der Lehrpläne der einzelnen Fächer sind in den Zeugnissen als einzelne Kriterien aufgeführt. Sie dienen gleichzeitig zur Überprüfung des lehrplangemäßen Arbeitens. Innerhalb einer Bandbreite von vier Qualitätsabstufungen wird jedes Kriterium bewertet. Anhand dieser Zeugnisse werden Lernfortschritte, aber auch Defizite deutlich und dienen als Grundlage für die weitere Lernplanung. Die Kriterienzeugnisse für die Sekundarstufe I werden angelehnt an die Primarstufenzeugnisse im Laufe der nächsten Jahre durch die Fachkonferenzen erstellt. Sie werden kompetenzorientiert angelegt und berücksichtigen die Kernlehrplanvorgaben der Gesamtschule.  

Die Schulkonferenz der PRIMUS-Schule wird darüber entscheiden, bis zu welchem Jahrgang auf die Ziffernoten verzichtet werden soll. Vorgesehen sind Ziffernoten ab Jahrgang 9.


Standardsicherungen

Die Standardsicherungen gewährleisten auch an der PRIMUS-Schule Titz die Vergleichbarkeit mit anderen Schulen.  Vergleichsarbeiten und Lernstandserhebungen werden in Klasse 3 und 8, sowie zentrale Abschlussprüfungen in Klasse 10 durchgeführt.

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